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Ihr hundefreundliches Jobportal!

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Was sagen Ihre potenziellen Arbeitnehmer von morgen zu Jobs mit Hund

 

Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche und Emails, die uns seit Online-Gang erreicht haben!

In diesem Bereich sammeln wir Stimmen und Feedbacks zu unserem neuen Jobportal. Schreiben Sie uns eine Mail an feedback (at) jobs-mit-hund.com oder nutzen Sie direkt unseren Blog und wir werden diese hier mit veröffentlichen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

haben Sie schon Adressen von Firmen im Raum XY, wo man als Ingenieur (34 Jahre, 7 1/2 Jahre Berufserfahrung, Programmierung mit Labview, C, C++ Hard- und Software) mit einem (gut erzogenen und gut ausgelasteten) Schäferhund einen Job finden könnte?

Derzeit habe ich einen interessanten Job, jedoch kann ich hier meinen Hund nicht mitnehmen (Unternehmen, in der es einfach keine Regelungen für sowas gibt, und auch der Betriebsrat nicht das Thema "Kollege Hund" aufgreifen will/kann). Auf externen Schulungen hatte ich meinen Schäferhund schon dabei und mir wurde auch von meinen Kollegen bestätigt, dass mein Hund gut erzogen und bürotauglich ist.

Über Hilfe und Tips auf der Suche nach einen neuen Job mit Hund wäre ich wirklich sehr dankbar. Es würde mein Leben komplett machen und ich könnte morgens glücklich zur Arbeit gehen, ohne in die traurigen Augen meines Wölfchens zu schauen.

Viele Grüße,  Ingenieurin aus Leidenschaft, aber eben auch Mensch mit Hund.

Ich bin demnächst mit meinem Studium fertig und schlage mich genau mit der Frage rum, wie ich Vollzeit mit zwei Hunden arbeiten gehen soll.

Da stieß ich über BeschützerInstinkte auf diese Seite. Sie ist natürlich perfekt für mich und ich bete und hoffe, dass es hier bald tolle Jobs gibt!

Danke für weitere Informationen und auf jeden Fall eine tolle Idee! Denn das Thema bei einer Bewerbung ansprechen ist ja doch eher unmöglich...

Viele Grüße aus Bielefeld"

Seit 15 Jahren arbeite ich als kaufm. Angestellte/Sachbearbeiterin/Teamassistentin im Ein- und Verkauf. Ich verfüge über umfangreiche, fundierte Kenntnisse in der Auftragsbearbeitung und Büroorganisation sowie sehr gute Zeugnisse.

Meinen Ausgleich zur Büroarbeit finde ich u.a. bei meinen eigenen Tieren und der Hilfe bei einem eingetragenen Tierschutzverein.

Das Hauptproblem bei der Vermittlung unserer Tiere sind definitiv die Arbeitszeiten der möglichen Adoptanten oder Pflegestellen. Daher wünsche ich mir -nicht nur für mich persönlich- den Erfolg dieser Plattform.

Ich persönlich möchte nicht weitere 15 Jahre vergeuden in denen ich durchaus 2 Dinge gleichzeitig machen könnte:-) Ich freue mich auf seriöse Angebote aus dem Raum Grevenbroich, Neuss.

Sehr geehrte Frau Sinzig,

Sie haben eine tolle Homepage ins Leben gerufen und ich möchte mein Lob dafür aussprechen. Ich drücke die Daumen, dass die Seite schnell mit Jobangeboten und Infos rund um ein Leben mit Hund gefüllt wird. Momentan bin ich selber in der Situation, dass ich einen neuen Job suche, bei dem ich einen Hund mit ins Büro nehmen kann. Denn ansonsten sieht es schlecht aus, in der nächsten wieder einen Hund in meinem Leben haben zu können. Meine alte Hündin ist Anfang Dezember 2011 verstorben. Und die Sehnsucht nach einem Hund wird immer größer. Aber ohne gesicherte Zukunft bzw. wie und wo mein Hund betreut wird, wenn ich arbeiten bin, versuche ich zur Zeit meinen Wunsch zurückzustellen und die Vernunft walten zu lassen. Ich schreibe in einem Windhunde-Forum  und habe dort Ihre Homepage bekannt gemacht. Denn - je mehr Leute davon erfahren, desto besser. Nur so kommt man Stück für Stück weiter.

Ich suche eine Beschäftigung als Sachbearbeiterin/Sekretärin/Assistentin im Bereich Marketing, Verkauf oder Einkauf im Großraum Ruhrgebiet. Langjährige Berufserfahrungen in diesen Bereichen sind vorhanden.

Viele Grüße von K.T. (momentan ja leider ohne Hund).

 

Ein Tag im Leben des Bürohundes Jerry:

Noch zwanzig Minuten, dann ist es acht. Mein Frauchen Caroline zieht ihre Jacke an und nimmt den Autoschlüssel. Für mich ist es das Zeichen, dass ich gleich „first class“ vor das schicke Anwaltsbüro in der Stadt chauffiert werde. 

Ich? Pardon, ich vergaß mich vorzustellen: „Jeremie von Reizenstein, meines Zeichens aktiver und selbstständiger Bürohund!“

Pünktlich um acht Uhr schließt Caroline die Bürotür im ersten Stock auf. Ich schlüpfe bereits vor ihr hindurch und steuere mein beigefarbenes Liegekissen, direkt neben der Anmeldung an. Dort arbeitet mein Frauchen. Von hier aus habe ich den besten Blick auf die Küche, den Kühlschrank, in die drei Büros und in das Chefzimmer, auch Thronsaal genannt. Warum? Das erkläre ich später.

Bis es halb neun ist, trudeln alle, die hier arbeiten ein. Zuerst höre ich Sabine, unsere Auszubildende: „Jerrriiiee, mein Süßer, komm ... na komm!“ Sie stopft mir schnell fünf Frolics ins Maul und ich lecke ihr dafür quer übers Gesicht. Schon steht Referendar Andreas vor mir und brüllt: „Hi Kumpel, alles in Butter aufm‘ Kutter?“, nebenbei klopft er mir derbe auf den Hintern und verschwindet schlurfend in der Küche. Nach einer Weile öffnet sich ganz sachte die Eingangstür und Sekretärin Karin kriecht mir, nahezu auf allen Vieren, entgegen: „Mein guuuter, braaaver Hund…. sooo fein isser‘!“ Das Leckerchen, dass ich von Karin bekomme, ist so groß, dass ich es vorsichtshalber auf meinen Liegeplatz schleppe und dort genüsslich vertilge. 

Der Juniorpartner der Kanzlei, Ralf, gibt sich während der Begrüßung reserviert, schaut mich kurz an und verschwindet in seinem Büro. Ich bleibe artig auf meinem Platz sitzen und schaue ihm schwanzwedelnd nach.

Ich kann die Uhr nicht lesen, aber jetzt muss es zehn Uhr sein. Ich höre es an dem lauten „Rums“, mit dem die Tür unten ins Schloss fällt, an den sportlich-flotten Schritten, die die Treppe hinaufhasten und dem energischen Öffnen der Bürotür. Der Rudelführer ist da! Nun sitze ich aufmerksam auf meinem Kissen. Der Chef kommt herein, hängt seinen Mantel auf und begrüßt zuerst mein Frauchen, die ihn anlächelt. Er geht in sein Büro und lässt die Tür weit offen. Leise gehe ich bis zum Türrahmen und schaue ein wenig schüchtern um die Ecke.

„Na komm‘ schon rein!“, brummt es hinter der Zeitung. Super, denn es ist das einzige Zimmer, in dem die Fenster bis zum Boden reichen und ein kleiner Balkon angebaut ist. Bei gutem Wetter darf ich auf den Balkon. Der Boss „hat Rücken“, darum soll er auf so einem komischen Hocker sitzen. Auf dem Chefsessel sitze ich. Ich throne jeden Tag auf dem Drehstuhl und schaue, manchmal stundenlang, auf die Straße. Hin und wieder fragt er mich: „Jerry, was meinst du, wer hier der Boss ist? Einen Thronsessel hast du ja schon!“ Er lächelt und wir beide wissen die Antwort. Ich glaube, dass er der größte Fan von mir ist. Dabei war er vor zwei Jahren von der Idee, mich ins Büro zu lassen gar nicht begeistert. 

„Ein Hund im Büro? Wo gibt es denn so was?“

Es klingelt! Es muss Mittag sein! Mit Überschallgeschwindigkeit verlasse ich meinen Thron und flitze durch die geöffnete Eingangstür, die Treppe hinab bis zur Haustür – die Post ist da! Ich freue mich. Der Postbote hat immer etwas Leckeres für mich dabei und gibt mir vorsichtig die Briefe in den Fang, die ich sofort ins Büro transportiere.

Dann haben alle Mittagspause. Seit ich da bin gehen alle, während der Pause, viel öfter in den Park. Sabine hat mir sogar einen Ball gekauft. Juniorpartner Ralf geht nicht mit. Ich bringe ihm die Zeitung an den Schreibtisch. Ich weiß, dass er sich darüber freut, denn er tätschelt mit drei Fingern meine Stirn und grinst schief. Nach dem Mittagessen habe ich Pause. Wenn Mandanten kommen, zum Chef wollen und sich bei Frauchen anmelden, liege ich aufmerksam und mucksmäuschenstill auf meinem Kissen.

„Wunderbarer Hund ...!“

„Herrliches Tier ...!“

„Das Fell, wie das glänzt ...!“

„Wie gut erzogen der ist ...!“

„Der liegt dort, wie in Bronze gegossen ...!“

Manchmal vergessen einige der Menschen, für kurze Zeit, den Grund ihres Besuches bei uns und wollen mehr über mich wissen. Viele lachen, einige streicheln mich und alle haben eines gemeinsam: Sie gehen mit guter Laune zum Boss!

Während dieser Besuche ist der Thronsaal für mich tabu, leider!

Die Zeit verrinnt. Ich schlafe, bis Zeit ist, um nach Hause zu gehen. Ich gähne, strecke mich und schleiche langsam zu meinem Frauchen. Vorsichtig schubse ich ihre Hand von der PC-Tastatur. Sie soll mich streicheln und wissen, dass es Zeit ist, um Feierabend zu machen. Erfahrungsgemäß weiß ich, dass sie ab jetzt, noch mindestens eine halbe Stunde braucht, bis sie fertig ist. Darum starte ich meinen Kontrollgang durch die Büros genau jetzt. 

Zuerst gehe ich zu Sabine und Karin, die sich ein Büro teilen. Karin sieht ein wenig traurig aus, als sie aus dem Fenster schaut. Ich gehe zu ihr, lege ihr meinen Kopf auf das Knie und schaue sie mit großen Augen an….und… na, wenigstens lächelt sie und streichelt mir sanft über den Kopf. Nebenan sitzt Referendar Andreas. Der Versuch ein Plädoyer verfassen zu wollen, scheint gescheitert zu sein, denn seine handschriftlichen Versuche liegen, in Form zusammengeknüllten Papiers, überall auf dem Boden herum. Yiiipeeh, Andreas weiß was einem Hund gefällt. Ich stürze mich in den Papierhaufen und zerreiße die weißen Kugeln mit meinen Zähnen in Stücke. Einige davon trage ich in den Papierkorb. Andreas weiß, dass ich jeden Abend „zum Aufräumen“ komme und schiebt mir lachend ein Wurstbrötchen in den Rachen.

Als ich an der Tür des Juniorpartners vorbeikomme, ist diese geschlossen. Als sie sich auch nach zwei Minuten Wartezeit und einem leise-höflichen „Wuff“  nicht öffnet, beschließe ich meinen Rundgang, mit einem kurzen Abstecher im Arbeitszimmer des Rudelführers zu beenden. Caroline hat inzwischen ihre Jacke angezogen und steht mit meiner Leine bereit. Ich sehe, dass auf dem Schreibtisch des Chefs die kleine Lampe brennt. Er schaut nicht auf und liest weiterhin in den Akten, als er meinem Frauchen einen schönen Abend wünscht. Mir erklärt er, dass ich ganz besonders gut auf Caroline aufpassen solle. Ich schaue in das Gesicht meines Frauchens und bemerke, dass es eine leichte Rosafärbung angenommen hat. Sie sieht verlegen aus und piepst: „Ja, ich wünsche Ihnen auch einen schönen Abend!“

Mensch Leute, verstehe einer diese Menschen! Dabei ist alles so einfach: sich gegenseitig beschnuppern, mit dem Schwanz wedeln und die Sache läuft! Naja, ich gehe jetzt jedenfalls mit meinem Frauchen nach Hause….und morgen um acht beginnt ein neuer, ganz normaler Tag im Büro…..!