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Mensch und Hund im Büro - Checkliste

In vielen Unternehmen sind Hunde heute keine Ausnahme mehr. Vielleicht hilft Ihnen diese kleine Checkliste, dass Kollegen, Mitarbeiter, Sie selbst und natürlich auch der Hund, sich am Arbeitsplatz gleichermaßen wohlfühlen.

Wichtigste Voraussetzung

  1. Die Geschäftsführung eventuell auch der Betriebsrat haben die Erlaubnis für das Mitbringen eines Hundes erteilt.
  2. Alle Kollegen und Mitarbeiter haben dem ebenso zugestimmt.
  3. Keiner der Kollegen hat allergische Reaktionen, wie z.B. eine Hundehaarallergie oder eine ausgeprägte Angst vor Hunden.

 

Voraussetzung für den Bürobereich

  1. Das Büro eignet sich problemlos für den Aufenthalt eines Hundes und die Möglichkeit ist geboten, ihm den nötigen Auslauf zu verschaffen. Wir empfehlen je nach Rasse pro Tag zwischen 2 und 4 Stunden. Hier bietet sich die Mittagszeit  für den kleineren Spaziergang an, so dass die längeren Auslaufzeiten auf die Zeit außerhalb der Arbeitszeit gelegt werden kann. Denn wenn Ihr Hund ausgelastet ist, ist er froh, auch ein paar Stunden am Tag einfach nur schlafen zu dürfen. Ideal, wenn er diese Zeit während der Arbeitszeit genießen kann.
  2. Der Hund sollte seinen eigenen Platz inkl. Decke oder Hundebett haben, wo er sich zurück ziehen kann und einen Zufluchtsort hat. Das Hundekörbchen sollte nicht im Durchgang und auch nicht im Durchzug stehen.
  3. In gut erreichbarer Nähe des Arbeitsplatzes sollten sich Grünflächen für den Auslauf am Mittag und auch mal für eine eventuelle kleine Notdurft befinden.
  4. Der Raum sollte möglichst zu lüften sein.

 

Welche Voraussetzung muss der Hund mitbringen?

  1. Idealerweise sollte der Hund dem Welpenalter entwachsen sein. Außer es herrscht Tiefenentspannung unter den Kollegen und alle sind damit einverstanden.
  2. Der Hund ist sozialverträglich und hört sehr gut. Er kennt Befehle wie "Platz" und "Bleib" und kann auch für eine etwas längere Zeit (Meeting o.ä.) alleine im Büro bleiben.
  3. Der Hund verhält sich so, dass er sie selbst, die Kollegen und die Arbeitsabläufe nicht stört.

 

Der ersten Schritte im Leben eines Bürohundes

  1. Geben Sie dem Hund ausreichend Zeit und gewöhnen Sie ihn langsam an die neue Situation. Nehmen Sie ihn ab und an mit ins Büro und erhöhen Sie dann nach und nach die Zeiten.
  2. Geben Sie auch den Kollegen Zeit, sich an die Situation zu gewöhnen.
  3. Zeigen Sie dem Hund seinen Platz, damit er weiß, wo er sich am besten aufhalten und zurückziehen kann.
  4. Wenn der Hund sich gut integriert, vergessen Sie nicht ihn zu loben. Nicht nur der Mensch freut sich über Lob, sondern auch der Hund!

 

Was können Sie unternehmen, wenn der Hund sich langweilt?

  1. Geben Sie ihm Arbeit! Ein Hund freut sich immer über sinnvolle Beschäftigung. Je nach Lernstand, kann der Hund Sachen apportieren wie Stifte, Papier, die Zeitung usw.. Möglicherweise erledigt er nach einer angemessenen Übungsphase auch kleinere Botengänge.
  2. Langeweile entsteht dann, wenn der Hund unterfordert ist und nicht genügend Auslauf und Beschäftigung hat. Darum bieten Sie ihm das Spielen während des Spaziergehens an (werfen, apportieren, fangen, suchen, usw.) und dies im besten Fall auch nicht nur rein körperlich, sondern auch vom Kopf her. Dann sollte es für Ihren Hund auch kein Problem darstellen, ein paar Stunden ruhig zu bleiben, bis die nächste Runde ansteht.
  3. Nehmen Sie Spielsachen mit ins Büro wie den Leckerli-Ball oder einen Kong, den Sie füllen können. Auch ein Knochen bewirkt bei dem ein oder anderen Hund Wunder. Aber achten Sie bitte immer darauf, dass sich Ihre Kollegen nicht gestört fühlen. Daher eignen sich Quitschspielzeuge nur bedingt ...

 

Abschließend die Vorteile für einen oder mehrere Hunde im Büro

  1. Es ist fantastisch, wie schnell man den Kopf wieder frei bekommt, wenn man sich 5 Minuten mit seinem Hund beschäftigt. 5 Minuten spielen und Sie fühlen sich frisch und neugeboren und geben Raum für Neues.
  2. Das Streicheln eines Hundes baut nachweislich Streß ab und verringert Bluthochdruck.
  3. Generell trägt ein Hund zur guten Stimmung und mehr Harmonie im Büro bei.
  4. Ein Hund verbindet! Möglicherweise schließen sich Ihre Kollegen zum Mittagsspaziergang mit an oder es entstehen Freundschaften, so dass man sich vielleicht auch im privaten Rahmen trifft.
  5. Ein Hund ist Energie- aber auch Trostspender. Denken Sie nur an die Ergebnisse im Therapiehunde-Bereich. Versuchen Sie es einfach mal und Sie werden sehen, dass selbst manch Skeptiker beim Blick in Hundeaugen weich wird und auf den Hund kommt!

 

Oder lesen Sie was google dazu meint! Google ist bekannt für seine Hundefreundlichkeit und hat sogar eine sogenannte Dog Policy im Unternehmen verankert.

Auszug aus dem Artikel:

Google Stefan Keuchel, Unternehmenssprecher von Google Deutschland, ist überzeugt von einer deutlich besseren Arbeitsatmosphäre, wenn Hunde am Arbeitsplatz sind. Zudem leiden die Mitarbeiter weniger unter gesundheitlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Husten oder Müdigkeit. Die Hunde sind Stimmungsaufheller und so geht Google auch hier ungewöhnliche Wege: der Bürohund ist grundsätzlich willkommen und erwünscht – nach Absprache im jeweiligen Team. Lena Tangermann, die ihre Hündin Paula täglich mit an ihrem Arbeitsplatz hat, schwärmt ebenfalls: "Paula ist der absolute Star bei uns. Sie liegt mit Vorliebe mitten im Flur quer vor meiner Bürotür und schafft es, jeden zu einem Lächeln zu bringen. Die Stimmung ist wirklich gut, auch wenn es mal brennt."

Hier können Sie den gesamten Bericht nachlesen.